BIHA ■ Etwas für die eigene Gesundheit tun gehört zu den Vorsätzen, die viele Menschen fürs neue Jahr treffen: „Gewicht, Augen oder Zähne regelmäßig zu kontrollieren, ist für viele selbstverständlich. Wer auf sich achtet, sollte auch seinem Gehör Beachtung schenken und jährlich einen Hörtest machen“, rät Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). Die BIHA besteht aus erfahrenen Hörakustiker-Meistern und widmet sich den Fragen rund ums Gehör.
Dabei geht es nicht nur ums gute Hören. Der Hörsinn ist auch wichtig fürs Gleichgewicht. Zudem sorgt mit beiden Ohren Stereo zu hören für Orientierung im Raum. Darüber hinaus haben die Ohren rund um die Uhr eine wichtige Schutzfunktion. „Unsere Ohren sind im Dauerbetrieb, selbst wenn wir schlafen“, erklärt der Experte. „Sie warnen vor Gefahren. Wir schrecken bei ungewöhnlichen oder lauten Geräuschen auf.“
Dass das Gehör mit zunehmendem Alter nachlässt, ist ein natürlicher Prozess. Wenn der Lautstärkeregler beim Smartphone immer häufiger auf „Maximal“ gestellt wird, sich Nachfragen in Unterhaltungen häufen und das Verstehen in geräuschvollen Umgebungen schwerfällt, kann dies auf eine Hörschwäche hindeuten. Häufig werden erste Anzeichen ignoriert. Im Schnitt vergehen sieben Jahre, bis Betroffene den Hörakustiker um dessen professionelle Einschätzung fragen. „Reparieren lässt sich das Gehör nicht“, weiß Hörakustiker Eberhard Schmidt. „Bleibt ein Hörverlust lange unversorgt, schwindet das Hörverstehen. Die Folge: Das Gehirn muss nach langer Hörentwöhnung das Verstehen erst wieder erlernen. Das ist ein Prozess, der bei gesundem Gehör in Millisekunden erfolgt, aber beim Wiedererlernen viel Konzentration erfordert.“ Auch deshalb ist es von Vorteil, sich bei einer Hörschwäche frühzeitig professionell versorgen zu lassen. Hörakustiker-Fachbetriebe wie NOWARA bieten einen professionellen und umfassenden Hörtest kostenfrei an. Werden dabei Defizite erkannt, haben sie Lösungen, um die Hörschwäche bestmöglich auszugleichen.

